Sherlock RPG
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London im 21. Jahrhundert...
 
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 Teil eins- Das Bündnis

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BeitragThema: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 2:15 am




Es ist Dienstag, der 11. April.
12AM ist es jetzt und die Sonne brennt heiß vom Himmel.
Die Luft ist trocken und schwül.
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Sherlock Holmes
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 6:03 am

221b Baker Street

Sherlock lag auf dem Sofa. Mit dem Gesicht nach unten.
Er hatte es vor einiger Zeit aufgegeben, die Langeweile mit seiner Pistole und der gegenüberliegenden Wand zu bändigen zu versuchen.
Jetzt gab sich der Detektiv der Stagnation hin, so weh es tat.
Die Sonne schien brennend durch das Fenster in den Raum und es war unheimlich warm, auch weil Sherlock seit heute Morgen nicht gelüftet hatte.
Dieses Problem hatte er aber perfekt gelöst- Er war bekleidet nur in das weite, weiße Tuch, dass er schon lange nicht mehr getragen hatte.
Ihm war dadurch nicht warm- und wie es mit den anderen stand interessierte ihn ja eh nicht.
Nun blieb die Angelegenheit mit der Beschäftigung. Sein Gehirn sehnte sich nach einem ordentlichen Problem. Etwas richtig Hartes. Etwas, das selbst ihm Spaß machte. Etwas, wie Jim es ihm so gerne machte.
Eine Entführung zum Beispiel. Eine Entführung auf Zeit! Letztes Mal hatte das doch so Spaß gemacht...
Warum kam da nichts? Musste man da nachhelfen? Sherlock wog die Möglichkeiten ab und entschied sich doch lieber hier liegen zu bleiben.
Wo zur Hölle war eigentlich John?
Sherlock bemerkte, dass er kaum noch Luft bekam und drehte sich auf den Rücken.
Das Licht blendete seine Augen kurze Zeit und es dauerte ein wenig, bis der Geruch von Leder aus seiner Nase verschwand und dem staubigen Geruch der Wohnung platz machte.
Der Detektiv blieb ein wenig auf dem Rücken liegen und rieb sich die schmerzenden Augen,
dann sah er sich um.
"John?" Keine Antwort. "Jooohn." Immer noch kein Lebenszeichen. "JOOOOOOOHN!"
Mit diesem Ausruf ließ sich Sherlock zurück auf das Sofa fallen.

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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 6:50 am

Irgendeine Straße in London

Matthew zog sein Handy raus und sah auf den Bildschirm. In Großbuchstaben stand da, wo der Name des Anrufers stehen sollte: BOSS, UNBEDINGT RANGEHEN.
Immerhin wollte Matt nicht als hübsches Paar Schuhe enden.
Er stellte sich hinter die nächste Hausecke und nahm den Anruf an.
„Boss? Ja… Ja, klar… Nein, aber mein Zug geht morgen… Ja, ja, ich fahre so schnell ich kann. … Was? … Laverna Lamont? Kenne ich nicht. … Jemand fremden anheuern? Das ist gar nicht ihre Art… Was? … Ja klar, ich bin schon still. Nein. Nein, ich hör ja auf.“
Ohne ein Grußwort beendeten die beiden das Gespräch.
Er ging wieder auf die Straße und zog eine Sonnenbrille auf um die Sonne abzuhalten, dann tippte Matt die Adresse, die ihm Jim durchgegeben hatte ins Internet ein.
Schon bald markierte ihm Google-Maps die Adresse mit einem grünen Pfeil, er konnte mit einem Taxi also ganz schnell dorthin kommen. Mit der U-Bahn fuhr er nicht mehr, viel zu viele Leute.
Er hätte vielleicht mit dem Fahrrad fahren können, aber unter dem Anzug schwitzte er schon ein wenig, und jede Bewegung tat schon fast weh, also entschied er sich ein Taxi zu nehmen.
Allerdings dauerte die Wartezeit etwas. Die Leute hatten Mittagspause und wollten Essen gehen oder nach Hause, Autos in London lohnten selten, also waren viele Taxis besetzt.
Trotzdem schaffte Mats es schließlich in einen Fahrbaren Untersatz zu hechten und Lamonts Wohnung zu nennen.
Nach einiger Zeit klingelte er an der Tür.
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Laverna Lamont
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 7:46 am

Heute war einer dieser außergewöhnlichen Tage, an denen ich tatsächlich nichts zu tun hatte und meine Zeit fast nur zu Hause verbringen konnte. Das war wohl auch besser so. Sobald man aus dem Fenster sah, musste man einfach erkennen, dass es draußen viel zu heiße Temperaturen herrschten, um etwas Vernünftiges anzustellen. Ehrlich gesagt besaß ich deshalb auch nicht das Bedürfnis, meine Langweile mit Arbeit zu bekämpfen. Stattdessen hatte ich es mir in meine Bett bequem gemacht, las ein gutes Buch und überlegte, ob ich mir vielleicht nicht doch einen Film anschauen sollte. Das war das Entspannenste, was ich seit langem gemacht hatte. Naja, musste ich noch erwähnen, dass diese Ruhe natürlich gestört wurde? Plötzlich hörte ich ein Klingeln nerviges klingeln, was mich dazu veranlasste missmutig aus dem Fenster zu schauen und den Besucher zu verfluchen. Ob die Störung wirklich an meinen Pech lag oder einfach nur zu viele Menschen etwas von mir wollten, ließ sich schwer feststellen, aber ich schob es erst einmal auf mein verdammtes Schicksal. Es klingelte erneut.
Wer könnte das sein? Eigentlich sollte keiner das Verlangen haben, meinen freien Tag zu stören. Allzu viele Bekannte hatte ich in London nicht, heute hatte ich sicher keine geschäftlichen Treffen geplant und soweit ich wusste, erwartete ich auch keinen unangenehmen Besuch. Ich überlegte kurz, ob ich einfach liegen bleiben sollte, aber dann entschied ich mich dagegen. Schließlich gab es noch die leise Hoffnung, dass irgendetwas Interessantes geschehen könnte. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, dass der Schlafanzug, den ich gerade trug, vielleicht nicht gerade die passendste Bekleidung war, ging ich zu der Freisprechanlage. Wahrscheinlich war der Besucher eh nicht interessant genug, dass ich ihn reinlassen würde.
"Wer hat das dringende Bedürfnis meinen freien Tag zu zerstören?", fragte ich missmutig.
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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 8:35 am

Genervt drückte Matthew nochmal die Klingel und ließ den Finger dann eine kurze Zeit darauf.
Das Knacken der Gegensprechanlage überraschte ihn ein wenig, warum ließ sie ihn nicht einfach so hoch?
Na, gut, dann halt nicht...
"Der Pizzamann." Matt versuchte ernst zu klingen, auch wenn seine Stimme leicht genervt klang.
Niemand stand gerne in der prallen Sonne, mit dem Anzug bei gefühlten 30 Grad.
"Nein, natürlich nicht. Ich würde gerne reinkommen, ist das genehm?"
Er stützte sich an der Wand ab und wartete auf eine Antwort.
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Laverna Lamont
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 8:46 am

"Nur wenn du einen verdammt guten Grund hast. Heute ist mein freier Tag. Falls es nicht um den Weltuntergang oder etwas ähnlich Interessantes geht, solltest du verschwinden und morgen wiederkommen", antwortete ich zwar höflich, aber schon ungeduldig. Ohne guten Grund würde ich sicher keinen Fremden in meine Wohnung lassen. Besonders an so einem Tag wie heute. Anscheinend war er auch entnervt. Kein Wunder, wenn man bei so verdammt hohen Temperaturen vorhatte, jemanden wie mich zu nerven. Hatte ich schon erwähnt, dass er einen verdammt guten Grund brauchte? Bei mir klingelte man einfach nicht, wenn man nicht in der Klemme steckte oder Wert darauf legte noch einen schönen Tag zu verbringen, ich hatte mir in dieser Hinsicht wohl den falschen Beruf ausgesucht.
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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 8:57 am

Matthew seufzte hörbar. „Meiner wäre schon bald.“ Meinte er dann mit Bezug auf den Weltuntergang. Dann versuchte er verlegen zu lächeln und das Lächeln in die Stimme einfließen zu lassen. „Aber ich glaube, dass ich danach ein paar bequemes Paar Schuhe abgeben würde.“
Matt war sich darüber im Klaren, dass das ein Insider-Witz war, aber genau das wollte er. Vielleicht wurde sie ja neugierig.
Zwar glaubte er das nicht, aber ein Versuch war es wert.
Apropos… Die meisten eigenständigen Verbrecher waren gewitzte Burschen, aber das war eine Frau. Tief drinnen hatte Matt gedacht, Laverna sei irgendein Humorloser Spitzname für einen Narbenübersäten, unheimlich geschickten Mann, der sich im dunklen Business auskannte wie in seiner Westentasche, aber eine Frau?
Klar, er hielt viel von Frauen, aber als Verbrecher?
Man darf wohl erwähnen, dass Matthew nicht gerade beliebt bei Frauen wäre, wenn sie seine Gedanken hätten lesen können.
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 9:08 am

"Und wer würde diese Schuhe tragen? Ich habe keine Zeit, um weiter zu plaudern, mein Bett wartet auf mich. Sag mir entweder, wer du bist und was du willst oder verschwinde. Lass dich von mir aus sofort zu zweitklassigen Schuhen verarbeiten", antwortete ich noch immer nicht sehr überzeugt. Naja, wenigstens war er jetzt schon etwas freundlicher, aber ich fand ihn immer noch nicht interessant genug, um noch mehr von meinem freien Tag zu opfern. Bis jetzt hatte er mir noch keinen guten Grund dafür geliefert.
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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 9:15 am

Matthew hörte ‚ganz leicht‘ genervt zu.
„Hören sie… Ich weiß, als was sie arbeiten. Keine Angst, ich bin kein Bulle. Aber ich weiß, dass sie eventuell Interesse an einer Arbeit haben, die ihnen neben einer Menge Geld auch einen persönlichen Vorteil schaffen wird.“ Er atmete einmal genervt ein, auch wenn seine Stimme bis eben sehr ruhig geblieben war.
„Ich komme von einem großen Mann, und dass er ihnen seinen echten Namen anvertrauen will ist schon eine verdammte Ehre.“
Matt fuhr sich über die Lippen, die durch die Wärme wie eingetrocknet waren.
„Sie können mich also rein lassen und sowohl Kohle als auch Arbeit kassieren, oder sie lassen mich hier vertrocknen und müssen mir versprechen mich nicht zu tragen, wenn der Boss mit mir fertig ist.“
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Laverna Lamont
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 9:33 am

Hm, vielleicht wäre es doch eine ganz gute Idee ihn reinzulassen. Die Erwähnung von Geld war nicht so ausschlaggebend, aber sobald es um persönliche Vorteile ging, wurde ich hellhörig. Davor dass er ein Bulle war hatte ich eigentlich keine Angst, da diese mich einerseits nie finden würden und andererseits zuerst irgendeine Spezialeinheit hier auftauchen würde, um das ganze Gebäude in die Luft zu jagen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich Probleme mit ein paar wichtigen Personen hatte? Vielleicht war es endlich einmal Zeit, sich mir mächtigen Männern gutzustellen. Selbst wenn ich von den Lobpreisungen meines Besuchers noch nicht sehr überzeugt war.
"Komm rein. Ich will doch nicht, dass du als Schuh endest, selbst wenn du mir auch endlich deinen Namen sagen und ein paar interessantere Informationen rausrücken könntest", sagte ich während ich die Tür entriegelte. Das konnte ganz interessant werden, selbst wenn ich ihm im Pyjama begrüßen würde.
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John H. Watson
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Do Feb 27, 2014 10:25 am


    221B Baker Street | John Watson & Sherlock Holmes

    Der Tag hätte so schön beginnen können - eigentlich. In aller Frühe war John bereits aufgebrochen, um seine Praxis aufzusuchen und seiner gewöhnlichen Arbeit nachzugehen, aber er hatte keinen Nerv gefunden, um sich voll und ganz auf seine Patienten zu konzentrieren, da seine Gedanken immer zu Sherlock abgeschweift waren. Seine Freundin hatte dies natürlich bemerkt und ihn kurzerhand dazu gedrängt wieder nach Hause zu gehen, sie würde schon alleine zurecht kommen. Wirklich gefallen tat ihm diese Idee nicht, aber lieber so, als wenn er irgendeinen Kauderwelsch erzählen würde. Hinterher diagnostizierte er bei einem seiner Kranken noch etwas ganz anderes. Also ließ der 36-Jährige das Krankenhaus hinter sind und verhinderte es sich umzusehen. Seit dem Vorfall, der zwei Jahre zurück lag, hatte er es nicht mehr gewagt auf das Dach des Hospitals zu sehen. Zu viele schreckliche Erinnerungen hingen damit zusammen. Erinnerungen, die er fälschlicherweise für wahr gehalten hatte, aber ein gewisser Mister Sherlock Holmes hatte dies geschickt widerlegt. Sein Suizid war nur ein großes Schauspiel gewesen. Warum? Das wüsste John auch zu gerne.

    Der Arzt versuchte so leise wie nur möglich wieder in das große Haus zurückzukehren. Er hatte es nicht geschafft es einfach zu verlassen, auch nur um den Willen von Mrs. Hudson. Eigentlich wollte er nichts anderes als ausziehen, aber er konnte Mary einfach nicht darum bitten, noch nicht zumindest. Holmes hingehen schien so zu tun, als wäre nichts geschehen - ein Bastard! Klar, so ein Tod war eine Sache, die man einfach wegsteckte, vor allem wenn diese tot geglaubte Person plötzlich nach zwei Jahren auftauchte und der festen Entschlossenheit war, nichts hätte sich verändert. Idiot. Wieso geisterte Sherlock die ganze Zeit in seinem Kopf herum? Es war beinahe wie verhext!

    John betrat die Wohnung und wollte geradewegs in sein Zimmer verschwinden, als er die alt bekannte Stimme vernahm. Er stutzte seine Lippen, biss die Kiefer aufeinander und rollte mit den Augen. Bin ich etwa sein Hausmädchen!? Er entschloss sich ihn einfach zu ignorieren. Tja, nicht mit Sherlock. Er rief erneut seinen Namen, dieses Mal lauter und länger. Demonstrativ zog sich der Doktor seine Jacke aus, warf sie über sein Bett und tat dies alles deutlich hörbar, damit er auch ja wusste, dass sein Partner bereits Zuhause war, ihn aber nicht beachtete. Der dritte Ausruf ließ John jedoch nicht los und er stapfte in das Wohnzimmer, um sich dort mit verschränkten Armen vor die Couch zu stellen und den hochgewachsenen Mann mit hochgezogenen Augenbrauen zu betrachten, der anscheinend nichts zu tun hatte. Armer Arbeitsloser - da kam ja fast schon Mitleid auf. "Was?"
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Sherlock Holmes
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Fr Feb 28, 2014 1:37 am

Warum hörte John nicht auf ihn? Sherlock war sich bewusst, dass er da war, in seinem Zimmer, anscheinend legte er sehr wert darauf, dass der Detektiv es mitbekam.
Aber offensichtlich hatte John es sich in den Kopf gesetzt, Sherlock nicht zu beachten. Idiot
Mürrisch verschränkte er die Arme vor dem Körper und starrte an die Decke.
John hatte ja wenigstens ab und an was zu tun, seine hübsche kleine Arbeit mit seinen hübschen kleinen Klienten, denen er ein Pflaster auf die Schürfwunde patschte und alle waren glücklich.
Nur Sherlock bekam keine Arbeit. Warum eigentlich? Das war doch entsetzlich! Entsetzlich ungerecht, entsetzlich gemein und… Entsetzlich langweilig.
Er gähnte nochmal und schlug die Hände vors Gesicht, dann atmete er tief aus.
Nach einer kurzen Zeit weiterer Langeweile hörte er Johns Schritte auf der Treppe.
Warum denn nicht früher?
Sherlock wollte ihn eigentlich genervt empfangen, aber dann nahm sich John das erste Wort.
Oh, wie lieb. Es zeigte endlich mal jemand Interesse. Sherlock seufzte über die Tragik an der ganzen Sache. Da interessierte es mal jemanden, was da im Detektiv vorging und dann war es einer, der ein Messer nur in die Hand nahm, um Karotten zu schneiden. Oder eine Pistole, um jemanden ein Spiel zu versauen. Andererseits… Wo Sherlock jetzt darüber nachdachte hatte John ihm das Leben gerettet. Die Erkenntnis hatte er natürlich schon früher gehabt, aber jetzt, wo er am aufzählen von Johns schlechten Eigenschaften war…
Vielleicht wäre es von Vorteil, wenn er langsam antwortete…
„Langeweile.“ Brummte er deshalb nur, starrte die gegenüberliegende Wand an und wartete auf Reaktion.

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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Fr Feb 28, 2014 1:40 am

Matthew seufzte auf. Na bitte, war das denn so schwer gewesen? Er drückte die Tür auf und wenig später stand er vor seiner Gastgeberin.
Klar, er hatte schon des Öfteren in Nachthemden gekleidete Frauen gesehen, aber das warf ihn dann doch etwas aus der Bahn.
„Hi.“ Sagte er kurzangebunden und ging an ihr vorbei in einen Raum, den er als Wohnraum bezeichnen würde.
Es interessierte ihn im Moment nicht im Geringsten, was sie sagen wollte, er musste erst die Sicherheitsvorkehrungen treffen.
Sprich: Alle Fensterläden runter, den Raum kurz nach Kameras, Wanzen oder anderem unangenehmem Kleinkram absuchen und dann alles sorgfältig verriegeln.
„Mein Name ist nicht wichtig. Ist nur ein kleines, auswechselbares Zahnrädchen in einem großen Gebilde, verstehst du? Aber wenn du dir das alles heute Abend in dein Tagebuch schreiben willst: Ich bin Matthew.“
Er verrenkte sich um auf ein hohes Regal schauen zu können.
„Verzeih mein rüdes Auftreten, aber er möchte nicht so schnell erkannt werden.“
Nach dem letzten Rest Raum ließ er sich auf einen Untersatz fallen.
„Lass uns gleich ans Eingemachte gehen. Ich komme von einem Mann, der Moriarty heißt, und wie ich schon sagte ist es quasi eine Ehre von ihm angesprochen zu werden. Der will, dass du bei ihm mitmachst. Er hat sich in den Kopf gemacht so einen Mann fertig zu machen, vielleicht kennste den auch. Aber dafür braucht er ein Dokument, von einem Mann. Hab grad keine Ahnung, wie der heißt, aber du wirst, wenn du mitmachst noch son Umschlag bekommen…“
Matt legte eine Pause zum Luftholen ein.
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Laverna Lamont
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Fr Feb 28, 2014 3:34 am

Seufzend folgte ich meinem Besucher und setzte mich erst einmal auf eines der Sofas, das in meinem Wohnzimmer stand. Während er lächerlicher Weise meine Wohnung durchsuchte, fragte ich mich, ob es vielleicht doch eine schlechte Idee war. Abgesehen davon, dass er sicher nichts verdächtiges finden würde, war er auch noch etwas zu unhöflich. Naja, sein Boss hatte ihn wahrscheinlich nicht angestellt, weil er so freundlich war. Als er zu sprechen anfing, bestärkte Matt dieser Eindruck nur noch. Wenn man jemanden einen Auftrag anbot, sollte man doch etwas höflicher sein oder?
"Welches Dokument soll ich von wem bekommen? Bevor ich mich darauf einlasse, will ich noch ein paar Details erfahren. In welcher Gewichtsklasse spielt dein Auftragsgeber eigentlich? Und bitte gebe mir ein paar stichhaltige Beweise dafür und keine leeren Lobpreisungen", antwortete ich etwas misstrauisch. Ich war mir noch nicht sicher, was ich von Matt halten sollte, aber ich war wenigstens bereit ihn anzuhören.
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John H. Watson
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Sa März 01, 2014 12:31 am


    Es war nur ein Wort, aber es begründete seine Stimmung besser, als ein halber Roman. Dass Sherlock seine Umgebung gerne einmal auf höchst kuriose, teilweise fast schon kriminelle Art und Weise zerstörte, wenn ihn die Langeweile packte, war dem Arzt bereits bekannt, aber in der fortlaufenden Stufe seines Zustandes, in dem er nichts anderes tat, als faul zu sein und nichts zu tun, war ihm noch nicht untergekommen. Keinen Revolver? Keinen gelben Smiley an der schönen Tapete? Anscheinend war der Detektiv am Tiefpunkt seiner Langeweile - geschah ihm ganz Recht. John biss sich auf die Unterlippe und unterdrückte ein aufkommendes Schmunzeln. "Tja, Sherlock. Was haben Sie denn gedacht, was passiert, wenn Sie auf einmal wieder auftauchen? Sie werden von Fällen überhäuft und jeder spielt Friede-Freude-Eierkuchen für den großen Sherlock Holmes?"

    Eigentlich hatte er nicht vorgehabt gleich wieder aus der Haut zu fahren, aber allein seine Visage machte ihn rasend vor Wut. Er sah einfach nicht, dass seine Anwesenheit eben nicht wieder alles zurücksetzte und jeder so weiterleben konnte, wie vor zwei Jahren. Es wäre wirklich interessant zu wissen, wie Sherlock seine Umwelt sah. Ob er dachte, dass jeder so empfand, wie er. So ganze ohne Gefühle. Der Teufel wusste, ob er überhaupt ahnen konnte, wie die letzten Jahre für seinen besten Freund aufgesehen hatten. Schwerwiegende Depressionen, tiefe Trauer und Hoffnungslosigkeit, bis zu dem Tag, an dem er Mary traf. Sein Gehirn mochte groß sein, sein Verstand mehr als brillant, aber sein Gefühlszentrum war für die Tonne.

    John drehte sich auf seinem Absatz um und ließ sich in den alten Sessel fallen, den er inoffiziell für sich beansprucht hatte, nachdem er zum ersten Mal die Wohnung betreten hatte. Auf der einen Seite war es ungewohnt wieder darin zu sitzen und Gesellschaft zu haben, andererseits machte sich das altbekannte Alltagsgefühl wieder in ihm breit. "Wenn Sie Langeweile haben, suchen Sie sich doch eine Beschäftigung. Spielen Sie Sudoku, lösen das Kreuzworträtsel oder lesen ein Buch. Mir egal, aber liegen Sie nicht auf der Couch und beschweren sich über Ihre Arbeitslosigkeit. Wenn Sie hinausgehen, werden Ihre Fans Sie sicherlich feiern für Ihren Nicht-Tod." In den letzten Satz legte der Arzt eine großzügige Spur Sarkasmus und warf Sherlock einen schiefen Seitenblick zu, ehe er seine Zeitung zur Hand nahm und seine Nase hinter der Times versteckte.
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Sa März 01, 2014 3:44 am

Sherlock sah zu John hoch und unterzog ihm einer Musterung.
Dann starrte er wieder die Wand an, als wolle er sie allein mit Blicken zerschießen.
„Friede Freude Eierkuchen… Pah.“ Er versuchte sich aufzusetzen, es war ihm dann aber doch zu schwer, und so ließ er es bleiben.
„Ich will doch grade, dass nicht Friede Freude Eierkuchen ist!“ Mit diesen Worten schaffte Sherlock es doch sich aufzusetzen und stellte sich ans Fenster, das Tuch dabei fest im Griff.
Einen kurzen Blick warf er nach draußen, dann schaute er zu John.
„Bei ihnen scheint ja alles gut. Sie haben ihren Job und leben in ihrer kleinen perfekten Welt.“ Man hätte den Sarkasmus aufwischen müssen, so triefte er.
„Alle haben ihren Job, sie… beheben kleine Wehwehchen, Greg muss ein paar Leute einfangen, die ihr Getränk am Kiosk nicht bezahlt haben und Anderson nervt Vollzeit.“ Er hätte fast mit den Händen rumgewedelt, aber da fiel ihm das Tuch wieder ein, also beschränkte er sich auf die übertriebene Miene.
„Jeder hat zu tun. Alle, nur ich nicht. Es ist zum verzweifeln.“
Mit diesen Worten ließ sich der Detektiv schwer auf das Sofa fallen und blieb mit dem Gesicht in den Kissen liegen.
„Dass ich von Fällen überhäuft werden wäre doch ein guter Anfang. John, ich funktioniere nur, wenn man mir die Chance zum funktionieren gibt. Wenn mir niemand etwas bringt, dann drehe ich durch.“
Sherlock hörte Johns weiterem Gerede gar nicht mehr richtig zu, aber er schnaubte ab und an, um zu zeigen wie wenig überzeugt er war.
„Sudoku… John, wissen sie eigentlich wie wenig man sich für so etwas anstrengen muss?“ Auch die weiteren Vorschläge juckten ihn nicht.
„Als ob es mich interessieren würde, welche Buchstaben der sechste Planet des Sonnensystems und die nächste deutsche Thronfolgerin gemein haben.“ Meinte er vielsagend aus den Kissen hervor.
„Bücher. Alle die mich interessieren sind durchgelesen, und die anderen versperren mit ihren Informationen nur meine Festplatte.“
Sherlock hätte in diesem Moment gerne etwas kaputtgemacht. Die Wand zum Beispiel. Angefangen hatte er ja schon, bevor es so schlimm mit der Langeweile wurde.
Auf Johns letzte Aussage musste er fast lachen.
„Sie und ihr Blog haben ja schon alles ausgeplaudert.“ Oder? Sherlock war sich nicht sicher, ob John in letzter Zeit überhaupt noch geschrieben hatte. Also sah er auf und musterte ihn, um zu deduzieren versuchen, ob John wieder schrieb.

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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Sa März 01, 2014 5:14 am

Matthew lüftete ein paar Mal den Anzug, weil es ihm zu warm war, dann begann er allmählich die Fragen zu beantworten.
„Moriarty ist ein großer Mann. Ein sehr großer Mann. Hättest du schon mal von ihm gehört, ohne dazu zu gehören dann wärst du wohl nicht mehr da, verstanden? Wenn du mit machst, dann kannst du darauf bauen später nicht mehr damit in Verbindung gebracht zu werden. Oder nicht mehr mit lebend beschreiben zu sein. Aber wenn du alles gut machst, brauchst du dir deshalb keine Sorgen machen.“
Warum Matt Lamont schon von Anfang an duzte wusste er selbst nicht. Vielleicht war es einfach so, dass er keinen Respekt hatte oder keine Angst haben musste, dass sie wütend wurde.
Die Frage, die ihm unangenehm werden würde versuchte er noch hinauszuzögern.
„Alles ganz easy. Du holst dieses Dokument, gibst es mir und ich gebs dann dem Boss.“
Warum Jim eine andere Frau dafür brauchte wusste Matt nicht, aber er fragte nicht nach- Das waren die Regeln- Nicht fragen, einfach machen.
„Welches Dokument… Naja, das ist das Problem.“ Er machte ausweichende Bewegungen.
„Weder der Boss noch ich haben ne Ahnung was das sein könnte. Der Besitzer muss es wissen.“
Schnell versuchte er das ganze ins Positive zu ziehen. „Du kannst natürlich alles machen, was du magst, damit er damit rausrückt.“ Scherzhaft fügte er hinzu: „Ihm zum Beispiel einen Finger abhacken.“ Er versuchte über den Witz zu lachen, es ging aber nicht, also blieb er stumm.
„Also, was sagst du?“ Matt schaute sie an.
„Ach ja, ich bin ab Morgen in Manchester, wenn du also das Dokument hast, kannst du es mir in die Wohnung legen.“
Er zog seinen Ersatzschlüssel aus der Innentasche des Jacketts, kritzelte seine Adresse auf ein Blatt, dass er dieser Tasche ebenfalls entnahm und hielt er ihr mit beidem die Hand entgegen.
„Also, was sagst du?“ wiederholte er. „Meine Bude, eine Menge Geld, Achtung eines Verbrechen-Giganten und meine Sympathie. Schlägst du ein?“
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Sa März 01, 2014 5:51 am

Als er Finger abhacken erwähnte lächelte ich leicht, anscheinend war ihm nicht wirklich klar, dass ich das tatsächlich machen würde, arroganter Trottel. Aber andererseits: Was hatte ich schon zu verlieren? Es ging nur um ein verdammtes Dokument und ich war mir sicher, dass ich in dieser Hinsicht fast jeden bestehlen konnte. Mir war es relativ egal, worum es ging, solange es nicht vollkommen unmöglich war, aber ich würde schon gerne erfahren, wen ich bestehlen sollte. Naja, es konnte ja nicht so schlimm werden. Außerdem sollte ich irgendwann einmal einen machtvollen Mann finden, den ich nicht sofort verärgerte, selbst wenn ich von Matts Lobpreisungen noch immer nicht überzeugt war. Ach, meine Arbeit in London war bisher eh nicht so interessant. Egal ob es jetzt daran lag, dass ich es tatsächlich für eine gute Idee hielt oder einfach nur wollte, dass Matt verschwand, ich entschied mich dafür den Auftrag anzunehmen. Jetzt sollte ich ihn wohl vorwarnen.
Ich lehnte mich leicht vor, sah Matt fest in die Augen, lächelte so kalt, dass dieses Lächeln meine Augen nicht einmal ansatzweise erreichte und erwiderte todernst: "Ich übernehme normalerweise keine Auftragsarbeiten. Wenn ich mich damit also auch nur in irgendwelche Schwierigkeiten bringe, bist du schuld. Und glaub mir, dann würdest du dir wünschen, als Schuh zu enden." Angesichts dessen, dass ich noch immer den babyblauen Pyjama mit Kätzchenmuster trug, den mir eine alte Bekannte einmal geschenkt hatte, war das vielleicht nicht so überzeugend, wie ich es mir erhofft hatte, aber irgendwie musste ich ihn ja vorwarnen. "Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass ich weder deine Sympathie erlangen, noch deine verdammte Wohnung sehen will", fügte ich noch etwas leichtfertiger hinzu, als ich nach dem Schlüssel griff.
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Sa März 01, 2014 6:30 am

Hah! Erfolg! Matt lehnte sich zurück.
„Sehr schön. Das wird nicht schief gehen, es geht selten schief.“
Außer wenn dieser Schnüffler dabei ist… Oder sonst auch manchmal von denen vom Scotland Yard…
„Hey, und wenn, dann stecke ich in der Schlinge gleich neben dir.“ Meinte er und grinste schief.
Naja, vielleicht auch nicht. Wenn man es genau nahm, dann war Matt aus der Sache raus.
Wenn Lamont nichts von ihm ausplauderte… Nun gut, das würde sie schon, aber wenn Jim vorsorgte, und das tat er immer, dann würde sie nicht zu den Namen kommen.
Das heißt… Jetzt wo er so drüber nachdachte wäre sich Matthew sicher, dass Jim, wenn Lamont geschnappt wurde, auch ihn nicht mehr so lange atmen lassen würde.
Beängstigende Vorstellung. Also musste sich der Mann wohl auch darum kümmern, dass sie gut zu Rande kam.
Na super, von Manchester aus.
Jim hatte so viele Leute, warum musste er Matt alles aufbürden?
Fast hätte er geseufzt, unterdrückte es aber und schaute zu Lamont.
„Den Brief mit genaueren Infos bekommst du bald. Wenns gut läuft schon heute Abend.“
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Sa März 01, 2014 8:15 am

"Naja, ich will nur sicher gehen. Schließlich kann es passieren, dass ich dich alleine in der Schlinge zurücklassen muss, da der Auftrag doch nicht so einfach war. Sicher, dass du mich noch vor irgendetwas warnen willst, bevor du hoffentlich bald wieder verschwindest und ich endlich meinen freien Tag genießen kann?", antwortete ich nicht sehr überzeugt. Matt sah irgendwie etwas zu besorgt aus für einen leichten Auftrag. Außerdem war es schon etwas verdächtig, wenn man ausgerechnet mich für so eine 'leichte' Aufgabe anstellte. Schließlich war ich einerseits nicht wirklich für ein erfreuliches Arbeitnehmerverhältnis bekannt (die Schicksale meiner früheren Arbeitgeber sind tragisch) und andererseits sollte es eigentlich verdammt schwer sein, mich überhaupt zu finden.
"Wenigstens etwas, es wäre wirklich toll zu erfahren, wen ich eigentlich bestehlen soll. Bis wann muss ich eigentlich fertig sein?", fügte ich dann noch hinzu.
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Sam 'Owl' West
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   So März 02, 2014 5:47 am

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Sam saß am Straßenrand und folgte den Autos die vorbeifuhren mit ihren Augen.
Es war heute sehr warm und sie trug die Kaputzenjacke nicht, aber sie war glücklich.
Alles besser als Winter. Den Winter hasste sie.
Schließlich erhob das Mädchen sich und setzte sich auf eine Bank am Rand des Bürgersteiges, dort ließ sie die Beine baumeln und überlegte sich, wie viel Geld sie für das Mittagessen draufgehen lassen sollte.
Ihr Magen machte sich langsam bemerkbar und erst gestern hatte sie zehn Pfund bekommen.
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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Mo März 03, 2014 2:58 am

„Es gibt nichts mehr zu sagen.“ Versicherte Matt und versuchte gelassen auszusehen.
„Außer, dass ich dann und wann zur Hilfe eilen werde, wenns nicht mehr geht.“
Hoffentlich kam sie wenigstens in den ersten Tagen zurecht, sonst könnte Matthew echt einpacken.
Über ihre Frage freute er sich, jetzt konnte er das Thema wechseln.
„Gibt keine Frist, aber so früh wie möglich. Machs, wenns bei dir passt.“
Und warte damit am besten, bis ich aus Manchester zurück bin.
„Ansonsten solltest du aufpassen, dass niemand zusieht, dann geht das ganz schnell schief. Erpressung mitten am helligsten Tag wird von den meisten bemerkt. Du kannst ihm nen Brief schicken… Ist aber recht unpersönlich… Ach was, tu es wie du magst und mach es, damit es so rauskommt, wie in dem Brief geschildert ist.“
Mit diesen Worten sah er auf seine Armbanduhr. „So, das wärs. Wenn du deinen Tag noch genießen willst verziehe ich mich.“
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Laverna Lamont
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Di März 04, 2014 5:41 am

"Noch ein Grund, warum nichts schief gehen sollte", erwiderte ich auf Matthews Hilfsangebot. Ich hatte sicher nicht vor, mich auf seine Unterstützung zu verlassen oder sie wenigstens zu würdigen. Naja, ich fand es einfach viel schöner allein zu arbeiten. "Gut, das wäre dann alles." Mir würde schon eine Möglichkeit einfallen, um an das Dokument zu gelangen. Schließlich war ich nicht ging es nur um eine kleine einfache Erpressung. Was konnte da schon schief gehen? "Schönen Tag noch, verschwinde und komme nie wieder", fügte ich dann noch als Verabschiedung hinzu, ging zur Tür und war schon bereit diese hinter ihm zuzuschlagen. Ok, ich verhielt mich vielleicht etwas zu unhöflich, aber ich wollte endlich meinen freien Tag genießen.
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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Teil eins- Das Bündnis   Mi März 05, 2014 4:36 am

"Ja, ja, ich bin ja schon weg, keine Hast." Matthew richtete sein Jackett, dann trat er vor die Tür.
"Ich hoffe wir sehen uns nochmal." sagte er dann und ging.
Ein paar Straßen von Lamonts Haus holte er dann sein Handy aus der Brusttasche.
Nach einiger Zeit war die Nummer eingegeben und Matthew wartete darauf, dass sein Telefonat angenommen wurde.
Ein genervtes: "Was?" war das Erste, was er hörte.
"Sie macht mit."
"Gut... Ich hoffe, sie bildet sich nicht zu viel darauf ein?"
"Keine Ahnung. Sie hat nicht viel geredet, mehr gefragt."
"Hoffentlich nichts..."
"Nein, nein, die Sache ist sicher."
"Ich wünsche es für Sie."
Dann das schnelle Tuten, dass aufgelegt wurde.
Matthew vergewisserte sich mit einem Blick auf das Display, dann ließ er sich nach Hause bringen.
Auf seiner Fußmatte lag ein Umschlag, an Lamont adressiert.
Na super. Darf ich das auch noch machen! dachte sich Matt, begleitet mit dem herben Geschmack im Mund, dass jemand genau wusste wo er wohnte. Und es auch wissen würde, wenn was schief ging.
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