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London im 21. Jahrhundert...
 
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 Irene Adler

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Irene Adler
The Woman
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BeitragThema: Irene Adler   Mo Feb 10, 2014 9:53 am


Standart-Daten
Name:
Irene Adler
Angehörigkeit: ()Auf der Seite des Gesetzes ()Auf der Seite des Verbrechens ()Zivilist ()Politiker (x)wechselhaft
Rang:
The Woman
Geschlecht: ()♂ (x)♀
Sexualität: ()heterosexuell ()homosexuell (x)bisexuell ()______
Alter:
35 Jahre

Aussehens-Daten
Haare:
Die Haare Irene's wellen sich bis zu ihren Schultern hinab und bilden einen Fluss aus dunklem Braun. Die Farbe wirkt in einem fahlen Licht beinahe schon Schwarz, dennoch ist sie eine Brünette und das von Natur aus. Es kam ihr nie in den Sinn, sie färben zu müssen und bislang hat sich das Alter auch dezent zurückgehalten, denn in ihrem bisherigem Leben wuchs ich nie ein graues Haar. Trotz der absehbaren Länge, steckt sie sie vorzugsweise zu einer eleganten Hochsteckfrisur zusammen, die beinahe allen Strapazen standhält.  
Gesicht:
Sie hat ein sehr schmales Gesicht, gerade ihre Wangenknochen kommen gut zur Geltung. Das Kinn läuft ebenfalls spitz zusammen, sieht allerdings nicht eckig aus, sondern recht feminin. Die natürliche Blässe verdeutlicht ihre Weiblichkeit nur noch mehr, ebenso ihre Herkunft.
Augen:
Es ist schwer die eisblauen Augen lange zu fixieren, denn allein mit ihrem Blick ist es möglich eine Person ein gewisses Gefühl zu vermitteln. Man könnte beinahe sagen, dass ihre Augen ihre beste Waffe sind, abgesehen von den weiblichen Vorzügen ihres Körpers.
Nase:
Die geschwungene Nase verleiht ihr einen strengen Touch, der in ihrem ehemaligen Beruf sehr viel ausgemacht hat.
Wangen:
Die hohen Wangenknochen sind gut sichtbar und umschmeicheln ihr schlankes Gesicht sehr. Mithilfe von einem Hauch Rouge hebt sie die leichte, pfrisichfarbende Spur noch etwas hervor.
Mund:
Irene's Lippen sind wohlgeformt und sehr schwungvoll. Die Fülle ist nicht übertrieben, aber der Weiblichkeit äußerst angemessen. Meistens verdeutlicht ihre Lippen mit einer tiefroten Farbe, doch auch ohne Lippenstift haben sie eine gesunde Farbe.
Kinn:
Ihr schmal zusammengelaufenes Kinn ist sehr grazil und unterstreicht ihre weibliche Ausstrahlung nur noch mehr.
Körper:
Der rankenschlanke Körper könnte beinahe als mager bezeichnet werden, aber nur fast. Ihren langen Beine sind wie geschaffen für Kleider oder Röcke, denn darin kann sie ihre genetischen Geschenke gut zur Schau stellen. An Kurven fehlt es ihr nicht und die Brünette hat auch keinerlei Probleme damit diese zu zeigen - ganz im Gegenteil.

Charakter-Daten
Charakter:
Irene Adler - die Frau. Kaum einer ist in dem Wissen, dass sie noch am Leben ist, allein Sherlock Holmes und ihr Ehemann sind darüber in Kenntnis, doch bislang ist sie auf de Stand, dass Ersterer tot ist. Sie ist eine temperamentvolle Frau, die keine Scheu davor hat, sich zu wehren und setzt alles daran, um das Beste für sich herauszuholen. Dabei ist es egal, ob sie den Bösen oder den Guten in die Hände spielt, solange sie fein draußen ist, verschwendet sie keinen Gedanken daran. Sie ist gefährlich, keine Frage. Intrigen und Cleverness spielen eine große Rolle in ihrem Charakter. Leider ist sie oft viel zu provokativ und eigensinnig, allerdings findet sie beinahe immer einen guten Weg, um sich elegant aus der Sache zu winden, es sei denn sie hat sich zu sehr darin verstrickt. Zudem ist sie eine Frau, die sich kaum etwas sagen lässt und nichts verschweigt, sondern geradeheraus ihre Meinung von sich gibt. Dabei ist sie auf eine milde Aussprache und ein Lächeln bedacht, welches ihr Gegenüber leicht verwirren dürfte. Für gewöhnlich wählt sie ihre Worte mit Bedacht und Höflichkeit, aber hin und wieder kann eine Spur Sarkasmus hindurch rutschen - beabsichtigt oder nicht. Doch sie ist eine Frau und hat Gefühle, auch wenn sie diese meistens gut verstecken kann, da sie mit einem Talent zur Schauspielerei gesegnet ist. Dennoch würde sie niemals bestreiten, dass sie eine romantische Ader hat und viel Wert auf ihr Sexualleben legt. Nach ihrer Heirat hat sie dies natürlich eingeschränkt, denn sie kann sich keine Skandale leisten.
Vorlieben:
*Herausforderungen
*Abenteuer (in jeder Hinsicht)
*Reisen
*Überraschungen
*Dinner
Abneigungen:
*Drohungen
*Abschiede
*Paparazzo
*banale Gesprächsthemen
*Winter
Stärken:
*schauspielern
*tanzen
*Manipulation
*Gefühle verbergen (meistens zumindest)
*kann sich verteidigen
Schwächen:
*Mister Holmes
*zügellos
*oft zu freizügig
*provokativ
*eigenwillig

Sonstige-Daten
Bewegungen:
Müsste man ihre Bewegungen mit etwas vergleichen, könnte man eine Gazelle als Beispiel nehmen. Jeder einzelne Schritt ist geschmeidig und wirkt natürlich weiblich. Wenn sich Irene fortbewegt, strahlt ihre Aura Sicherheit und Kühnheit aus, als würde nichts und niemand sie jemals klein kriegen.
Stimme:
An ihrer Stimme ist es nicht schwer zu ermitteln, welchem Geschlecht sie angehört. Sie ist klar und hell, sehr bestimmt und meistens immer ruhig. Man wird überrascht sein, welchen rauen Klang ihre Stimme annimmt, wenn sie ihre Lautstärke erhöht, dabei jedoch immer noch harmonisch kühl bleibt.
Vergangenheit:
Geboren am 20. Juli 1978 in den Vereinigten Staaten der USA, New Jersey um genau zu sein, wuchs Irene Adler als Einzelkind in einer recht wohlhabenden Familie auf. Ihre Eltern waren höchst beschäftigte Geschäftsleute und somit oft außer Haus, weswegen ihre Tochter größtenteils von dem Hauspersonal erzogen wurde. Bis zu beider Tod hat sie ihnen deswegen nie einen Vorwurf gemacht, denn einerseits ist sie ihnen dankbar, immerhin fällt es ihr durch diese Erfahrung sehr viel leichter kaltherziger zu sein und ihre Gefühle zu verbergen. Ihre Mutter sorgte dafür, dass Irene regelmäßigen und intensiven Gesangsunterricht nahm, früh stellte man fest, dass sie ein besonderes Talent hegte, welches unbedingt ausgebaut werden sollte. An Geld mangelte es nie, als wurde dem jungen Mädchen dieser Traum erfüllt. Die Familie Adler genoss ein hohes Ansehen in der geachteten Gesellschaft und um sich natürlich zu präsentieren, wurde der Sprössling immerzu auf Veranstaltungen eingeladen, auf denen sie gerne tanzte und auch sang. Allesamt waren sie begeistert von ihrer atemberaubenden Stimme und viele waren der Meinung, sie würde eine wundervolle Sängerin sein. Nach ihrem Abschluss an einer Privatschule, beschloss sie eine professionelle Gesangsausbildung zu absolvieren und eine Karriere als Opernsängerin zu starten.

Mit 19 Jahren war sie soweit und ihre Gesangslehrerin war mit ihr vollends zufrieden. Durch viele Bekanntschaften gelang sie von einem Kritiker zum anderen und schon nach kürzester Zeit wünschte man sich, sie würde einige Nebenrollen in verschiedensten Stücken des Theaters zu singen. Irene trainierte täglich und fieberte darauf hin, endlich eine Hauptrolle und somit auch Berühmtheit zu erlangen. Sie reiste von Stadt zu Stadt, immer auf der Suche nach einer freien Stelle und sang vor, wo es nur ging. Als sie endlich in Beethoven's Stück Fidelio singen durfte, erkrankte sie an einer Kehlkopfentzündung, die ihr beinahe ihre Stimme gekostet hätte. Vorerst schien es, als sei ihr Traum dahin. Nachdem sie sich endlich auskuriert hatte, dachte sie nicht daran aufzugeben und reiste nach Warschau. Dort verweilte sie eine Weile und schaffte ihren Durchbruch, indem sie in ganz Europa bekannt wurde. Da Irene schon immer abenteuerlustig war, hatte sie die eine oder andere Affäre am Laufen, allerdings hielt sie diese immer ganz geheim, damit die Presse nichts davon erfuhr. Jedoch war sie ebenso gerissen, weswegen sie nicht vor Erpressung zurückschreckte - egal ob bei Mann oder Frau, sie fand sowohl an dem einen, als auch an dem anderem Geschlecht Interesse.

In Warschau verweilte die junge Frau eine lange Zeit und wurde sogar als Primadonna bezeichnet. Doch das Geschäft war hart und die Konkurrenz groß. Als sie 26 Jahre alt wurde, entdeckte man ein neues, jüngeres Talent und Irene wurde nur noch als Zweitbesetzung besetzt. Die temperamentvolle Dame war mehr als nur erzürnt über diesen Eintausch und sah nicht ein, warum sie in ihrem zarten Alter bereits abgeschoben wurde. Nach einem monatelangen Streit, hatte sie die Nase voll und verließ das Opernhaus. Sie beschloss nach Großbritannien zu ziehen, um dort ihr Glück zu versuchen, doch diverse Theater wiesen sie ab und fortan hatte sie nur noch kleinere Auftritte in verruchten Bars und Pubs. Sogar in einigen Bordellen nahm sie Jobs an, nur um über die Runden zu kommen und ihrer Leidenschaft nachzugehen. Dort entdeckte sie ihr Interesse zu dem Gefährlichen und Verbotenen. Der Betreiber eines bekannten Bordells sah in Irene und ihrem hübschen Körper potenziales Talent, sodass er sie fragte, ob sie nicht etwas für das Showbusiness tun würde. Sie stimmte zu und schon bald fanden regelmäßige Besucher die sonst unscheinbare Sängerin anziehbarer, als die Tänzerinnen selbst. Nachdem ihre Eltern erfuhren, in welchem Milieu sich ihre Tochter herumtrieb, brachen sie jeglichen Kontakt zu ihr ab und nach Jahren erfuhr sie zufällig von ihrem Tod und dem damit verbunden Erbe. Kurzerhand beschloss sie sich selbstständig zu machen und das als Domina. Ihre sexuelle Experimentierfreudigkeit war dabei eine große Hilfe und erstaunlicherweise lief ihr Geschäft mehr als nur gut, doch nicht nur, weil sie ihren Job grandios erledigte, sondern auch geheime Bilder aufnahm, um ihre Kunden zu erpressen, dabei wollte sie auf die verschiedensten Dinge hinaus.

Als sie eines Tages Besuch von einem hohen Mitglied des Königshauses erhielt, sah Irene darin ihr größtes Geschäft, welches sich ihr jemals erübrigt hatte. Auf ihrem Handy speicherte sie eindeutige Bilder mit ihrer Kundin, die sich jemanden anvertraute, der sich Hilfe bei einem Detektiv suchen wollte. Schon bald erhielt die Domina von einem gewissen Mister Holmes und seinem Partner Doktor Watson Besuch, doch sie hatte die beiden bereits erwartet, weswegen sie ein ganz besonderes Kostüm gewählt hatte. Splitterfasernackt empfing sie die beiden Männer und verhielt sich völlig normal. Zuvor hatte sie von dem berühmten Sherlock Holmes gehört und wollte seine Aufmerksamkeit erregen, weswegen sie die Chancen beim Schopfe ergriffen hatte, als sie auf zu zugestürmt war. Sie war sich sicher, sie könnte ihn austricksen, doch auch er war clever genug, um zu erraten, wo sich die Bilder befanden. Der versteckte Safe war schnell gefunden, doch auch die CIA war war kontaktiert worden, um die schweren Beweismittel zu vernichten, doch Miss Adler war darauf vorbereitet gewesen und mit der Hilfe von ihrem Besuch wurden die Agenten überwältigt. Sherlock nahm das Handy an sich, welches mit einem Code versehen war. Doch da sie dieses schnell wieder zurück wollte, injizierte sie ihm ein Beruhigungsmittel, damit sie ihre Lebensversicherung wieder in ihren Händen befand. Des Spaßes halber veränderte sie seinen Klingelton, damit bei jeder SMS ihr Seufzen erklingen würde.

Irene verließ Großbritannien und flüchtete, dabei immer mit den Gedanken bei Sherlock Holmes. Nach sechs Monaten täuschte sie ihren Tod vor, indem sie Holmes das Handy zukommen ließ und eine ihr ähnlich sehende Leiche nach London bringen ließ. Ihr Ziel war es den Detektiv zu täuschen, damit auch wirklich jeder glaubte, sie sei tot. Trotz dessen wurde sie noch von einigen Agenten gejagt und suchte so John Watson auf, in der tiefen Hoffnung, dass Holmes ihm folgen würde. Einer ihrer Gründe, weswegen sie ihn um Hilfe beten wollte, war ein Code, den sie nicht entschlüsseln konnte. Ein Mann, dessen Namen sie nicht kannte, hatte sie mit ihren Fotos belastet und drohte damit sie an die Regierung zu verpfeifen. Nachdem ihr bekannt wurde, dass der Code eine Flugnummer darstellte, simste sie ihrem Erpresser die Daten und wollte so schnell wie möglich ihre Freiheit wieder erlangen, da ihr die gesamte Sache zu heikel wurde. Also stellte sie dem Bruder des Detektives eine Bedingung: ihr Handy gegen alles Mögliche, was sie bräuchte, um sich vor den Männern zu schützen, die hinter ihr her waren. Doch es gab immer noch ein Problem und das war Sherlock Holmes. Sie sagte ihm, er würde ihr nichts bedeuten, doch dies widerlegte er rasch und entschlüsselte ihr Handy. Ihre Lebensversicherung war verschwunden und sie flehte Mycroft an, dass er ihr den Schutz dennoch bewähren würde.

Offiziell stimmte der Rechnungsprüfer zu, doch in Wahrheit hatte er nichts anderes vor, als sie loszuwerden, damit sie keine Gefahr mehr darstellen konnte. In Pakistan wurde Adler gefangen genommen und sollte hingerichtet werden. Als letzte Nachricht wollte sie sich von Mister Holmes verabschieden, aber dieser war ihr gefolgt und rettete sie vor ihrer Exekution. Mit seiner Hilfe wurde sie ihre Verfolger los und kehrte nach Amerika zurück. Jahre später hörte sie von dem Tod des großen Sherlock Holmes und reiste nach London, um sich selbst davon zu überzeugen. Alles deutete darauf hin und Irene verfiel in eine tiefe Depression, denn sie musste sich wohl oder übel eingestehen, dass sie sich in ihn verliebt hatte. Aufgrund ihres Erscheinens, wurde die CIA informiert und diese wollte sie festnehmen, allerdings boxte sie ihr Anwalt Godfrey Norton geschickt heraus. Sie hatten eine Affäre, bis er ihr einen Heiratsantrag machte, den sie annahm, unter der Bedingung, dass sie ihren Nachnamen behalten durfte. Sein Adelsstand ermöglichte es ihm, ihr endgültige Freiheit zu beschaffen und nach einigen Monaten bildete sich Irene ein, sie hätte sich in ihren Ehemann verliebt, doch sie musste immerzu an Sherlock Holmes denken.
Familie:
Ihre Eltern sind bereits vor vielen Jahren verstorben, sodass sie sich nicht um jährliche Familientreffen sorgen muss. Manchmal glaubt sie, es sei ziemlich einsam, ohne ein geliebtes Familienmitglied, zumal ihr keinerlei weitere Verwandtschaft bekannt ist. Erst durch ihre Heirat mit Godfrey Norton, gelangte sie wieder zu einer Familie, in der sie sich wohl aufgehoben fühlt und sich dennoch nicht voll und ganz hingeben kann.
Besonderheiten:


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16
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Filme gesehen:
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BeitragThema: Re: Irene Adler   Fr Feb 14, 2014 12:51 pm

IRENE ADLER • LONDON • NACHDEM BEKANNT WURDE, DASS SHERLOCK NOCH LEBT

Irene Adler ist nicht mehr die gleiche Frau, die man noch vor wenigen Jahren kannte. Ihr Leben hat sich von Grund auf verändert, nachdem sie von der CIA verfolgt und letztendlich beinahe gestorben wäre. Der Dank für ihr Leben gebührte alleine dem weltweit einzigen Privatdetektiv, der wirklich jeden Fall lösen konnte. Pardon. Der wirklich jeden Fall zu seinen Lebzeiten lösen konnte. Suizid war die Todesursache, worüber sie sehr erschüttert war, selbst heute noch. Zwei Jahre nachdem sie erfahren hatte, dass Sherlock nicht mehr unter dem Lebenden weilte, tat sie an diesem Tag nichts anderes, als an jedem anderem Morgen. Sie war aufgestanden, hatte mit ihrem Ehemann gefrühstückt und ihm einen schönen Tag gewünscht, ehe er zur Arbeit gegangen war. Godfrey war ein wundervoller Mann und las ihr jeden Wunsch von den Lippen, erfüllte diesen auch sogleich. Er wusste über ihre Vergangenheit Bescheid, denn daraus hatte Irene nie ein großes Geheimnis gemacht. Nach all den Turbulenzen wollte sie nichts anderes, als ein ruhiges Leben führen, wie jede normale Frau auch. Zwar hätte sie sich einen anderen Mann an ihrer Seite gewünscht, aber dieser schien seine Gefühle zu ihr nicht in das Gleiche zu interpretieren, wie sie. Eine Beziehung wäre niemals möglich gewesen, denn die eiserne Jungfrau hatte im Gegensatz zu ihr anscheinend noch nie solche Erfahrungen gesammelt und hatte es auch nie vorgehabt. Nein, das hätte in keinem Universum dieser Welt funktioniert.

Die schlanke Brünette strich sich über ihr rotes, enganliegendes Kleid und überprüfte ein letztes Mal ihre Hochsteckfrisur, die sie mit viel Mühe zu dem Kunstwerk machen konnte, welches es jetzt war. Ein strahlendes Paar blaue Augen musterten sie aufmerksam und ganz zu ihrer Befriedigung konnte sie keinen Fehler an sich feststellen. Sie war fertig und bereit, um hinauszugehen. Sie lächelte dem Hausmädchen freundlich zu und nickte, ehe sie ihr Heim verließ und die Tür hinter sich zuzog. Der Vormittag sollte sinnvoll genutzt werden und da ihr Mann nach den diversen Vorfällen ihrer Vergangenheit darauf bestanden hatte, dass Irene nicht mehr arbeiten gehen sollte, vor allem nicht in dem Beruf, den sie zuletzt ausgeübt hatte. Ohnehin verdiente Godfrey genug, sodass ihr mickriges Gehalt wohl kaum auffallen würde. Es gab nur eine Sache, die er gewollt hatte war, dass sie wieder ihre Gesangsstunden aufnahm. Eine gute Idee, da sie das Singen nach wie vor liebte und es war auch eine gute Gelegenheit um über eigene Gefühle zu singen, die in einem Songtext versteckt waren, ohne dass es automatisch heißen musste, dass es ihre eigenen waren.

Mit leichtem und doch elegantem Schritt ging sie den Fußgängerweg entlang und ging in ihren Gedanken noch einmal die Checkliste des heutigen Tages durch. Zunächst müsste sie noch etwas bei der Behörde klären, danach zum Steuerberater, dem Gesangsunterricht und dann musste sie nur noch auf ihren Mann warten, der sich mit ihr zum Essen verabredet hatte. An sich ein ganz normaler Tag der jungen Adler, die bei der Hochzeit auf ihren Nachnamen bestanden hatte. Ein kleiner Teil in ihr hatte immer noch auf Sherlock gehofft oder jemand, der mit ihm zu tun gehabt hatte. Mit einem anderen Nachnamen war das eher schwer. Doch sie wusste ganz genau, dass dies nur eine Traumvorstellung war. Bestimmt schüttelte Irene den Kopf und verscheuchte das vertraute Gesicht aus ihrem Kopf. Sie wollte nicht länger mehr über ihn nachdenken, denn er war ein längst vergangenes Kapitel ihres Lebens. In ihrem jetzigem hatte ein Holmes nichts zu suchen, so schwer es auch war. Mit geradem Oberkörper schritt sie die Straße entlang und entdeckte schon vom Weiten, dass sich eine große Traube an Menschen gesammelt hatte, die vor dem kleinem Kiosk stand, an dem sie sich früh gewöhnlich jeden Morgen die Tageszeitung kaufte. Neugierig und Verwirrt zugleich beschleunigte sie ihr Tempo und versuchte einen Blick darauf zu erhaschen, aber der Besitzer des Ladens war schneller, indem er ihr sofort eine für sie reservierte Zeitung reichte, dabei leuchteten seine Augen ungewöhnlich auf, als hätte die Queen persönlich bei ihm eingekauft. Die junge Frau zahlte schnell und entfernte sich von der Masse, um in Ruhe einen Blick auf die Zeitung zu werfen. Die Schlagzeile ließ sie erstarren und vor Schreck ließ sie das Klatschblatt fallen. Ihre Augen waren geweitet und ihre Mundwinkel zuckten unkontrolliert, unklar, ob sie lachen oder weinen sollte. Ihr entwich ein schwerer Atemzug und sie schloss ihre Augen, ehe sie ihre Lippen zu einem breiten Lächeln verzog. Sie sind also doch am Leben, Mister Holmes.
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BeitragThema: Re: Irene Adler   Fr Feb 14, 2014 10:25 pm

Okay, das ist eine Menge... Aber eine sehr gute Menge!
Der Steckbrief (und selbstredent auch die Schreibprobe) sind sehr gut geworden!

Sei doch bitte so gut und trage beim aktuellen Fall (im Gerichtssaal) ein, wie Irene in die Geschichte intigriert werden kann (:

Ansonsten kann ich von meiner Seite nur sagen: Angenommen und herzlich Willkommen im Form ^^

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Laverna Lamont
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BeitragThema: Re: Irene Adler   Sa Feb 15, 2014 3:16 am

Toller Steckbrief ^^ ich stimme Anna vollkommen zu und heiße dich auch herzlich im Forum willkommen ^^
Schau dir einfach mal den aktuellen Fall an und sag, was du davon hältst ^^
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