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London im 21. Jahrhundert...
 
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 Starbuckscafé 'Trocadero'

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BeitragThema: Starbuckscafé 'Trocadero'   So Nov 10, 2013 8:59 am

Ein Café der Reihe 'Starbucks', erkenntlich gemacht durch das große Logo mit der Meerjungfrau
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Sherlock Holmes
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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   So Nov 10, 2013 9:00 am

Wetter: Starker Regen, starker Wind. Uhrzeit: Etwa 4 PM
First Post
Sherlock Holmes saß alleine an einem Fenstertisch, eine Hand um den Henkel einer der mit dem Logo dieser Marke bedruckten Tassen, die andere locker in die Hosentasche gesteckt.
Er schaute den Regentropfen zu, wie sie leise an das Fenster schlugen und dann daran hinunterrutschten.
Sherlock selbst war trocken, was nur daran lag, dass er vor dem Regenschauer gekommen war.
Seufzend trank er einen Schluck. Seit John ins Krankenhaus geeilt war und ihn hier abgesetzt hatte waren schon Stunden vergangen.
Warum hatte er nicht in der Baker Street bleiben dürfen? Die Lösung lag auf der Hand- Mrs Hudson hatte einen Staubsauger zu verstecken versucht, als John ihn mitgezogen hatte.
Aber soweit würde es nicht kommen.
Vorsichtig tastete Sherlock in seiner Hosentasche nach seinem Zimmerschlüssel. Er war immer noch da.
Der junge Mann ertastete auch etwas anderes... Sein Handy, und so zog er es heraus und las sich eine Nachricht durch, die soeben eingetroffen war.
Nichts wichtiges, also tat er das Mobiltelefon zurück an seinen Platz.
Sherlock schaute sich nicht um, achtete nicht auf seine Umgebung, aber doch wusste er genau, was passierte. Sein Gehör war sein Schlüssel.
Als diese Tätigkeit zu langweilig wurde schaute er auf seine Armbanduhr. Das stetige Bewegen des Sekundenzeigers hatte etwas Beruhigendes.
Allerdings erinnerte er ihn auch an all die Fälle, in denen es um Zeit gegangen war. Also ließ er auch diese Beschäftigung und trank noch einen Schluck.
Die entsetzliche Langeweile, die ihn plagte wurde ihm zu viel und so schloss er die Augen, wischte einmal drüber und gähnte.
Das brachte nichts. Also kratzte Sherlock sich an der Nase. Das brachte auch nichts.
Er seufzte leise auf. Was er jetzt brauchte war ein schöner Fall. Mörder. Ja, Serien-Mörder! Das wäre was.
Gerade wollte er noch einen Schluck trinken, als er bemerkte, dass der Becher leer war.
Hm... John hatte ihm versprochen, wenn Sherlock hier sitzen bliebe, würde er ihm alles bezahlen. Also stand er auf, und stellte sich in die Schlange.
Leise pfiff er durch die Zähne und wippte von den Ballen seiner Schuhe auf die Hacken.
Als er an der Reihe war bestellte er einen schwarzen Kaffee mit zwei Zuckerstücken und verzog sich wieder auf den Fensterplatz.
Wie viel er zuhause hätte machen können... Sherlock spürte wieder leichte Traurigkeit hier, und nicht in der Baker Street zu sitzen.

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Laverna Lamont
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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Fr Nov 15, 2013 10:41 am

Missmutig ging ich die Straße entlang. Naja, eigentlich rannte ich fast und Straße war nur eine nettere Bezeichnung für nassen lebensfeindlichen Asphaltweg. Jeder, der es schaffte bei diesem Wetter trocken zu bleiben hatte entweder seinen schönen trockenen Platz nicht verlassen oder besaß übermenschliche Fähigkeiten. Momentan wäre mir beides recht, denn ich war trotz meines wasserdichten Mantels bis auf die Knochen durchnässt. Man konnte bei diesem Wind nicht einmal einen Regenschirm aufspannen. Es ist wohl allzu verständlich, dass ich mich wenige Minuten später in einer warmen Starbucksfilliale befand und meinen Termin fürs erste verschob. Während ich eine SMS schrieb, mich anstellte und versuchte all das Wasser, das von mir runtertropfte zu ignorieren, schaffte ich es sogar den Raum nach möglichen Störungsfaktoren zu durchsuchen. Schon vor langer Zeit hatte ich mir das angewöhnt und so schnell würde ich wohl auch nicht damit aufhören.

Eigentlich war alles normal. Gelangweilte Kassiererinnen, gestresste Kunden, fast voll besetzte Tische, Menschen, die genauso, wie ich vor dem Regen flüchteten, Kaffeegeruch und eine Geräuschkulisse, die hauptsächlich aus einem lauten Stimmgewirr bestand. Soweit gab es nichts außergewöhnlich. Als ich meine Beobachtung jedoch schon fast abgeschlossen hatte, entdeckte ich den Mann, der ganz hinten an einem Tisch beim Fenster saß. Er kam mir sehr bekannt vor und den Grund dafür musste ich nicht lange suchen. Warum verbrachte der berühmte Sherlock Holmes seinen Nachmittag in so einem Café? Bald würde ich es erfahren. Als sich die Kassiererin endlich um mich kümmerte, bestellte ich anders als die meisten nur einen schwarzen Tee. Der Kaffee hier war viel zu verwässert, doch bei Tee machte das wohl keinen Unterschied. Außerdem brauchte ich nach meinem gescheiterten Ausflug in die Kälte unbedingt etwas Aufwärmung. Zum Glück hatte ich dank meiner letzten eher zweifelhaften Jobs noch eine Menge Kleingeld und musste mich wenigstens darum nicht sorgen.

Nachdem ich endlich den Tee von der langsamen Bedienung bekam, die ihre Berufung mit dieser Arbeit eindeutig verfehlt hatte, hängte ich meinen Mantel erst mal auf die Garderobe. Es war mir fast zu schade um die anderen Jacken, die nun viel zu viel Feuchtigkeit abbekamen, doch wenigstens machte ich mir keine Sorgen darum, dass man ihn stehlen könnte. Danach schaute ich mich suchend nach einem freien Tisch um. Natürlich wusste ich, dass alles außer ein paar vereinzelten Stühlen besetzt war, doch ich wollte nicht zu zielstrebig wirken. Nach einer vorgetäuschten kurzen Überdenkzeit ging ich zu Holmes‘ Tisch. Ich war vielleicht etwas zu neugierig, aber dieses kleine Risiko wollte ich eingehen.
„Ist dieser Platz noch frei?“, fragte ich den berühmten Detektiv höflich und deutete auf dem anderen Sessel, der beim Tisch stand.

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Sa Nov 16, 2013 1:56 am

(OUT:Danke, dass du dir die Zeit genommen hast (: )
Sherlock Holmes sah auf, als eine Frau vor seinem Tisch zum Stehen kam.
Kurz sah er sie sich an, analysierte die Fakten, wog ab, was für Vorteile und Nachteile es gab, wenn sie sich setzte
und nahm schließlich mit einem abfälligen seufzen die Füße unter dem anderen Stuhl weg.
Dann zog er auch den Kaffee etwas näher zu sich und schaute stumm aus dem Fenster.
Wie lange müsste er noch hier sitzen? John hatte vermutlich bis 5 oder 6 PM Schicht, also musste er sich noch etwas gedulden.
Schließlich stand er auf, ging zum Tresen und nahm sich eine Zeitung.
Wieder auf seinem Platz betrachtete Sherlock lange Zeit die Vorderseite, aber nicht, weil ihn das Entlaufen eines Hundes, oder die Neuigkeiten aus dem Royalen Haushalt interessierten,
sondern weil er sich fragte, wann wieder etwas relevantes darauf stehen könnte.
Vielleicht ein Mord. Oder ein Erpresser. Zur Not auch eine Domina. Eventuell hätte er sich bei letzterem anders gefreut, auf eine herzlichere Weise, aber letzendlich wollte er nur ein wenig Beschäftigung.
war das denn zu viel verlangt?
Es wurmte ihn, dass Jim in letzter Zeit so wenig von sich hören ließ. Es wurmte ihn wirklich sehr.
Holmes gähnte einmal, trank einen Schluck Kaffee und blätterte um.
Auch nichts. Nur kleine Hasenbabys im Londoner-Zoo.
Also: Nichts wichtiges.
Sherlock seufzte, blätterte zu den Stellenanzeigen. Da brauchte ihn auch niemand.
Er hob die Tasse zum Mund, trank einen Schluck und faltete die Zeitung zusammen. Dann legte er ihn auf den Tisch.
Ob er sich etwas zu Essen holen sollte? Nein, besser nicht; die Blaubeermuffins waren vor etwa zwei Tagen gebacken worden,
der Käsekuchen war von anfang an verbrannt und die Sandwiches lagen schon etwa eineinhalb Tage da im Schaufenster.
Ausserdem hatte Sherlock keinen Hunger. Noch etwas zu trinken holen? Sein Kaffee war noch zur Hälfte voll.
Rauchen? Nein, er hatte sich geschworen seine Dosis mit Nikotin-Pflastern zu senken.
John simsen? Nein... Was sollte er denn mit ihm besprechen?
Warum mussten im Moment einfach alle ein glückliches Leben führen?
Im Moment wünschte Sherlock sich schon fast die Leute zurück, die so uninteressante Sachen gehabt hatten. Wie einen untreuen Ehemann oder ein entlaufenes Kaninchen.
Plötzlich fiel Sherlock etwas ein. Er griff hastig nach der Zeitung, aber der Entlaufende Hund wurde angeblich schon kurz vor Redaktionsschluss wiedergefunden.
Weil es nichts besseres zu tun gab, nahm er den Ausdruck von vorhin an; unbewegt und neutral, und verschränkte die Arme vor der Brust. Dann schaute er wieder den Regentropfen an der Scheibe zu.

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Sa Nov 16, 2013 11:09 am

Nachdem Holmes so freundlich seine Erlaubnis mitgeteilt hatte, dass ich mich setzen durfte, wurde er zusehnst nervöser. In den ersten paar Minuten beachtete ich das nicht und beschäftigte mich stattdessen entspannt mit meinem Handy. Zwar dachte ich auch über Sherlock nach, aber das ließ ich mir natürlich nicht anmerken. Erst als ich den Teebeutel aus meinem Becher nahm und bemerkte, dass der Detektiv wieder aus dem Fenster sah und nicht mehr herumzappelte.
"Was beschäftigt Sie so dermaßen, dass Sie sogar mich mit Ihre missmutigen Gedanken ablenken?", fragte ich zwar höflich, aber leicht genervt. Ein besserer Gesprächsanfang fiel mir wirklich nicht ein und ich war neugierig, was er antworten würde. Wenigstens wirkte ich mit einem nicht allzu freundlichen Benehmen relativ glaubhaft und ich war mir ziemlich sicher, dass er mich nicht sofort durchschauen würde. Ansonsten machte es ja keinen Spaß.

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   So Nov 17, 2013 2:18 am

Sherlock sah sie fast gönnerhaft an. Warum wusste er selbst nicht, der Gesichtsausdruck passte einfach ein wenig.
„Warum würden sie das wissen wollen?“ fragte er dann und musterte sie noch einmal kurz. Die beiden kannten sich nicht, zumindest könnt Sherlock sich nicht an ein vorheriges Treffen erinnern. Vielleicht war sie einmal eine von Johns Freundinnen gewesen?
Dann hätte sie sich aber nicht zu ihm gesetzt. Ein paar hätten sogar das Café gewechselt, wenn sie die hochgewachsene Gestalt gesehen hätten. Also war sie keine von Johns Ex-Freundinnen. Ein Fan? Nun, sie kreischte nicht, begann nicht sich auszuziehen oder nach Autogrammen oder Photos zu fragen. Also war sie auch kein Fan. Sherlock vermutete insgeheim, dass ihre Weste nicht ganz so weiß war, wie sie sein sollte, aber laut äußerte er das nicht. „Meine Zeit ist wertvoll.“ Sagte er dann und schaute auf seine Uhr. „Wenn sie also bitte auf den Smalltalk verzichten könnten?“

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Do Nov 21, 2013 4:32 am

"Ihre Zeit soll wertvoll sein? Sie sitzen alleine in einem Café und starren missmutig aus dem Fenster. Nur weil sich jemand dafür interessiert, warum Sie die Stimmung verschlechtern, müssen sie nicht gleich so unhöflich sein. Aber wenn Sie wollen können wir dieses Gespräch sofort beenden", antwortete ich immer noch höflich aber deutlich entnervter. Das war eigentlich nur die Wahrheit. Langsam störte mich der unfreundliche Detektiv wirklich und ich dachte schon darüber nach, ob es das wirklich wert war. Eigentlich könnte ich auch all die geplanten Verbrechen auch verüben, ohne jemals mit ihm zu sprechen. Das wäre viel einfacher. Dann hätte ich auch weniger Probleme damit, bald wieder zu verschwinden, ohne Aufmerksamkeit zu erregen, denn in London hielt mich eigentlich nicht viel. Es war mir einfach zu kalt und ich dachte sowieso schon darüber nach, ob das Risiko, geschnappt zu werden nicht zu hoch war. Aber momentan wollte ich mich noch mit Sherlock Holmes beschäftigen. Vielleicht war er doch so gut, wie alle behaupteten und konnte mir einen Grund liefern zu bleiben. Egal, wie riskant es wäre, mir war einfach etwas zu langweilig.

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Do Nov 21, 2013 5:47 am

Sherlock lehnte einen Arm über die Lehne seines Stuhls, hielt mit der anderen die Kaffeetasse auf dem Tisch fest und musterte sein Gegenüber mit schräggelegten Kopf und zugekniffenen Augen.
Eigentlich wäre sie ja eine köstliche Ablenkung... aber einfach viel zu nervig.
„Tun sie, was sie wollen.“ Sagte er schließlich und trank noch etwas.
Den Blick hatte er zu der Uhr gehoben, dann senkte er ihn wieder. „Ich weiß nämlich genau, was sie vorhaben.“
Mit einem etwas selbstgefälligen Blick trank der beratende Detektiv den Kaffee aus und nagelte die Dame mit Blicken an ihrem Stuhl fest.
Zwar stimmte das nicht ganz, aber Sherlock hatte nun mal seine Mittel herauszufinden, auf welcher Seite eine Person sich befand. Aus ihr konnte er fast lesen, wie aus einem Buch.

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Do Nov 21, 2013 9:31 am

"Und was habe ich vor?", fragte ich spöttisch und sah ihn etwas misstrauisch an. Bis jetzt fand ich sein Verhalten ehrlich gesagt eher lächerlich als besonders genial. Aber ich war wahrscheinlich etwas zu genervt von ihm, um das objektiv beurteilen zu können. Zwar hatte ich schon einiges von ihm gehört, aber ich fand es eher zweifelhaft, ob er wirklich so gut im Deduzieren war, wie alle behaupteten. Natürlich konnte er genial sein, aber mir war noch nie jemand begegnet, der alles auf den ersten Blick durchschaut hätte, da es einfach unmöglich war. Niemand war perfekt. Ansonsten würde ich schon längst hinter Gittern sitzen oder weit unangenehmere Arten der Bestrafung genießen.
Bei diesem Gedanken wollte ich jedoch nicht allzu lange verweilen. Schließlich war diese Tatsache nicht gerade angenehm. Obwohl ich es wirklich genoss andere hinters Licht zu führen und Verbrechen zu verüben, hatte mir die Aussicht, erwischt zu werden, noch nie gefallen. Um mich abzulenken trank ich etwas von meinem Tee während ich auch Sherlocks Antwort wartete.

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Fr Nov 22, 2013 1:46 am

„Darf ich ihnen einen Geschmack darauf unterbreiten, wie ich darauf gekommen bin?“ fragte er langsam. „Ich sehe, dass sie ein wenig Angst vor dem Gesetz haben.“ Nun rieb er sich übertrieben am Kinn, wie diese Albernen, nie erwachsen gewordenen Männer die in Kinderserien die Animateure waren.
„Nun… Sie haben mich angesehen, ziemlich abwertend, wenn ich das bemerken darf, und haben plötzlich weggesehen. Warum? Sie sahen recht zerknirscht aus, als sie wegblickten, es hat sich also etwas in ihr Gedächtnis gezwängt dass sie unangenehm finden. Da ich ja allgemein dafür bekannt bin Fälle für die Polizei zu lösen, wenn die das nicht hinbekommen, wird meine Vermutung, dass mein Beruf die Erklärung ist, verstärkt. Natürlich könnten sie jetzt sagen, dass ihnen etwas anderes Unangenehm ist. Aber wie sage ich so schön? Man muss alle Tatsachen betrachten und das unmögliche ausschließen. Das was übrig bleibt stimmt. Und so ist es.“
Sherlock hatte das leise und gelangweilt gesagt, die Hand immer noch um die Kaffeetasse geschlossen. „Habe ich vergessen, etwas zu erwähnen?“

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Fr Nov 22, 2013 8:41 am

Dieser Mann wirkte wirklich eher lächerlich, als besonders genial. Natürlich war er klug. Bei seinem Ruf und der durchaus plausiblen und erstaunlichen Theorie, die er gerade aufgestellt hatte, konnte man wohl nichts anderes erwarten. Aber der Detektiv hatte mich trotzdem noch nicht überzeugt. So überzeugend war das nun auch wieder nicht.
"Sie haben tatsächlich einiges unerwähnt gelassen. Zum Beispiel die Tatsache, dass es auch einige andere realistische Gründe gibt, die mich dazu bringen könnten, dass ich mich in Eurer Anwesenheit unangenehm fühle. Das muss nicht unbedingt mit ihrer Verbindung zur Polizei zu tun haben. Vielleicht erinnere ich mich an einen Ihrer ehemaligen Fälle auch einfach nicht gerne und ich könnte auch in vielen anderen Verbindungen zu Ihnen stehen, die Sie nicht einmal beachten. Vielleicht auch nur da sie zu abwegig erscheinen. Sind Sie sich bei dieser Erklärung wirklich sicher?", antwortete ich leicht amüsiert. Tatsächlich fand ich seinen gelangweilten Vortrag nur mäßig überzeugend. "Wenn Sie mich überzeugen wollen, muss Ihnen schon etwas Besseres einfallen."

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Sa Nov 23, 2013 2:14 am

Sherlock lachte kurz dieses unwillige Lachen.
"Nun, wenn sie meine Anwesenheit aus einem anderen Grund nicht für angenehm halten, warum haben sie sich dann zu mir gesetzt?
Ah, ich glaube sie wollen mir etwas erzählen, denken sie nicht, ich wüsste das nicht.
Ansonsten gibt es keinen Grund. Sie sind weder Fan, noch Polizistin, noch Attentäter noch sonst irgendwas." Langsam langweilte diese Frau Sherlock.
Sie hielt sich wohl für gewitzt genug, um den Detektiv reinzulegen. Aber am Ende wurden sie doch eh alle gefasst. Wenn sie Pech hatten im falschen Land und dann fiel auch mal der ach so kluge Kopf ab.
Sherlock schnaufte einmal amüsiert als er an den letzten dachte.
Dann schaute er wieder die Dame ihm gegenüber an. „Jetzt wo ich meine anfänglichen Methoden offengelegt habe und sie immer noch nicht zufrieden sind, können sie mir ja ihr Genie vorzeigen.“
Sherlock liebte solche Machtkämpfchen, vor allem, weil er meistens gewann.
„Aber mich können sie ja nicht beschrieben, ich bin zu berühmt. Beschreiben sie… Diese Bedienung da!“ Die schon etwas ältere Dame schaute auf, weil sie wohl dachte, Sherlock sei unzufrieden und sie müsse ihm erst eines mit einem der Tabletts überziehen, bevor er mit der Kritik aufhörte. Doch dann merkte sie, dass es nichts zu arbeiten gab, schnaufte einmal und sammelte weiter Plastikbecher vom Tisch, am anderen Ende des Raumes, ein.

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Sa Nov 23, 2013 11:04 pm

"Darf ich nicht einfach neugierig sein? Vielleicht will ich die Chance nutzen, Sie persönlich kennen zu lernen und nicht nur Geschichten über Sie zu hören. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch andere neugierig wären. Wenn Sie schon so schlau sind, kommen Sie wohl auch selbst darauf, was ich zu erzählen habe. Aber das Deduzieren überlasse ich dann doch lieber ihnen. Meine Talente liegen in anderen Bereichen", antwortete ich noch immer nicht überzeugt. So schlecht war ich auch wieder nicht darin, andere zu durchschauen, aber ich wollte mich darin nicht mit Sherlock Holmes messen. Schließlich würde ich dann wieder einige Karten offen legen, was ihm nur helfen würde, auch mich zu durchschauen und ich war sowieso nicht gut genug, um dadurch einen Vorteil zu gewinnen. Solange sich das nicht änderte, würde ich mich sicher nicht auf solche Spielchen einlassen.

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   So Nov 24, 2013 1:08 am

Sherlock drehte sich zu einer Bedienung um und orderte einen weiteren Kaffee an. Das würde eine lange Zeit werden.
„Nun, von mir können sie alles nachlesen.“ Meinte er dann abfällig. „Besuchen sie Johns Blog.“
Mit seinen Erzählungen ließ er sich Zeit, bis das Getränk eingetroffen war, dann nippte er einmal daran und schaute der Dame in die hellen Augen. Seine von der grauen Iris umgebenen Pupillen huschten dann in ihrem Gesicht herum, nahmen sich die Haare vor, untersuchten den Körper und, nachdem er sich ein wenig zur Seite gebeugt hatte, auch die Schuhe. Dann lehnte er sich wieder zurück, kreuzte die Arme hinter dem Kopf und legte den Kopf leicht in den Nacken. Die Schuhe legte er weit von sich gestreckt unter die Tischfläche. „Sie sind keine Journalistin.“ Stellte er noch einmal fest. „Ich würde sogar sagen, dass sie recht arbeitslos sind, wenn man von ihren kleinen…“ Sherlock legte eine minimale Pause ein und fuhr dann fast flüsternd fort. „zweifelhaften Jobs absieht.“
Nun richtete er den Hals wieder normal aus. „Sie haben… Stress mit ihrer Familie… Haben kein Haustier… Oder… ?... Nein, nichts.“ Er nahm noch einen Kleinen Schluck Kaffee, wobei er sein Gegenüber über den Rand der Kaffeetasse betrachtete. „Sie möchten kein Privates Gespräch mit mir führen, so viel ist klar. Jim schickt sie auch nicht. Sie sind keine Journalistin. Ein Fan auch nicht. Sie wissen noch nicht allzu viel über mich. Ganz eindeutig. Sie sind unabhängige Verbrecherin.“

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   So Nov 24, 2013 9:34 am

"Vielleicht will ich mir selbst einen Eindruck von ihnen verschaffen und nicht im Internet recherchieren. Wo kann ich mehr Informationen beschaffen, als bei Ihnen selbst? Andere Personen neigen außerdem dazu, eine vollkommen andere Meinung zu haben, als ich", antwortete ich auf Sherlocks Verweis zum Internet. Ehrlich gesagt hielt ich wirklich nicht viel von den meisten Menschen und steckte nur mäßiges Vertrauen in ihre Einschätzungen. Wahrscheinlich war ich jedoch einfach nur misstrauisch. Schließlich weigerte ich mich sogar, irgendjemand anderen, egal wie sehr ich ihn eigentlich vertraute, in meine Arbeit beziehungsweise meine Verbrechen einzuweihen oder Handlanger einzustellen.
Als Sherlock anfing mich zu mustern, nahm ich das eher mäßig erfreut auf. Trotzdem wollte ich wissen, was er erkennen konnte, obwohl ich das nach den folgenden Worten wohl überdenken musste. Die Tatsache, dass er meinen Beruf anscheinend erraten hatte, fand ich nicht gerade angenehm. Wie ich vorhin schon erwähnt hatte, hasste ich es, wenn man über meine Berufung (Ja, ich konnte mir tatsächlich fast keinen anderen Job, außer Verbrecherin vorstellen.) bescheid wusste. Aber das musste ich mir auch nicht gleich anmerken lassen. Sherlock musste nicht gleich noch mehr Beweise finden und vielleicht hatte ich endlich mal etwas Glück darin, andere zu täuschen. Schließlich hatte ich in letzter Zeit eher eine Pechsträhne, die von grenzenloser Langeweile begleitet wurde. Ich schaffte es nämlich nicht immer, neugierige Personen auf die falsche Fährte zu locken, wie meine Verwandten, einige hochgradige Beamte von Staaten, in die ich sicher keinen Fuß mehr setze, und wenige andere Menschen bestätigen konnten. Dennoch fragte ich mich, wie er so schnell auf meine Familie schließen konnte. Ich hatte seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihnen, da ich befürchtete, dass sie unter meinen vielen Bekannten die einzigen Menschen auf der Welt waren, die mich wirklich verpfeifen konnten und denen ich dies dann auch nicht zurückzahlen durfte. Schließlich wollte ich sie weder umbringen, noch wegen ihnen im Gefängnis landen.
Trotz der zugegebenermaßen beeindruckenden Theorie über mich, schätzte ich den Detektiv jedoch noch immer als sehr gut und nicht als genial ein. Jetzt war zwar etwas neugieriger, aber ich hatte keine Angst, dass ich meine Karriere unter welchen Umständen auch immer, bald abbrechen musste.
"Sie liegen wohl recht damit, dass ich keine Journalistin, kein Fan und keine Angestellte von Jim bin, wen auch immer sie damit meinen. Aber Unabhängige Verbrecherin? Ich denke das werde ich lieber nicht in meinen Lebenslauf schreiben, da ich mir nicht einmal sicher bin, ob das eine echte Berufsbezeichnung ist. Wie kommen Sie auf so eine Idee?", antwortete ich spöttisch. Selbst wenn mir bewusst war, dass unabhängige Verbrecherin eine passende Bezeichnung für meinen Job war, wollte ich trotzdem noch hören, was mich verraten hatte. Außerdem würde ich das auch niemals zugeben.

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Mo Nov 25, 2013 12:10 am

Erfreut war er, dass er recht gehabt hatte. Sogar sehr, aber zeigen tat er das nicht.
Sherlock lehnte sich auf seinem Stuhl zurück, krempelte die Ärmel leicht an und legte sie dann locker auf seine Oberschenkel.
"Ich gebe generell nicht viel bis nichts über mich Preis. John hat mich verärgert, in dem er so viel von mir geschrieben hat." murmelte er und schaute der Dame in die Augen.
"Wenn sie das also entschuldigen könnten?"
Er kam wieder nach vorne, griff nach dem Zuckerstreuer in dem kleinen Ständer in der Mitte des Tisches und rührte sich etwas unter den Kaffee.
Wahrscheinlich würde er nach all dem Zeug heute Nacht gar nicht schlafen können. Aber das konnte er in der Regel ja eh nicht.
Bei ihrer Frage schaute er auf, stellte den Zuckerstreuer zurück an seinen Platz, trank ein wenig, bemerkte, dass das Getränk nun viel zu süß war und stellte es wieder vor sich.
"Ihnen sagt der Name Jim nichts. Sie bekommen ihre Aufträge von niemanden, oder wenn, dann schätzen sie ihn nicht mehr als nötig."
Sherlock bemerkte, dass drei Tassen Kaffee sicher zu viele waren, wenn man sich vorgenommen hatte, sich nicht in einen anderen Raum begeben zu müssen.
"Sie haben sicher schon von den Bewegenden Schicksalen anderer Arbeitnehmer unseres lieben Jim gehört?" Er wartete nicht auf eine Antwort. "Nicht? na da haben wir’s."

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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Di Nov 26, 2013 8:35 am

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Matthew hasste es. Er hasste es entsetzlich: Seine Haare waren nass geworden. Leise fluchend fand er sich in dem Starbucks wieder, in dem die Frau saß, die er wegen Jim bewachen sollte.
Ein Auge auf sie werfen. Das hatte Matthew eh schon. Seit genau den fünf Sekunden, in denen er in diesem Café stand, den Boden nasstropfte und den Weg versperrte.
Leise pfiff er durch die Zähne, zog seine Jacke aus und warf sie auf die Garderobe. Dann richtete er das Jackett, das er über dem weißen Hemd trug und stellte sich in die Schlange.
Aus dem Auge ließ er sie dabei nicht, wie könnte er auch, bei so einer Gestalt?
Fast ein Jammer, dass sie sich nicht demselben Arbeitsplan widmeten.
Nachdem er seinen Espresso bestellt hatte, ging er zu einem Tisch in der Nähe dieser Lamont, und setzte sich einfach.
Der Mann, der ihm gegenüber saß sah ihn über den Rand des Laptops hinweg an, dann widmete er sich wieder seiner Arbeit. Vielleicht war er zu beschäftigt. Oder einfach zu sehr Engländer.
Matthew widmete sich jetzt dem Mann, der der Schönheit gegenüber saß. Ihr Freund? Nein… Wohl nicht… Matthew war sich nicht sicher, aber er vermeinte sich zu erinnern, den Mann mal in der Zeitung gesehen zu haben, also würde sich Lamont nicht mit ihm abgeben. Oder sie war zu naiv. Das konnte der Schotte aber nicht glauben, dafür schien sie Jim zu gut.
Er musterte den Mann noch ein letztes Mal, da entdeckte er, wer er sein musste.
Sherlock Holmes? dachte Matt ganz leicht verunsichert. Was macht der denn hier?
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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Mi Nov 27, 2013 8:41 am

Schade, dass Sherlock so verschlossen war, aber dann musste ich mich wohl nur etwas mehr anstrengen.
"Soweit ich das verstehe ist es doch gut, wenn ich noch nie etwas von diesem Jim gehört habe. Warum ziehen Sie diese Schlüsse? Seien Sie mal etwas gesprächiger und liefern mir ein paar überzeugende Beweise. Oder haben Sie vielleicht einfach nur geraten?", antwortete ich erneut spöttisch. Ich wusste zwar, dass seine Theorien großteils richtig waren, aber wirklich begründen konnte er sie noch immer nicht. Solange das so blieb, würde mich das sicher nicht beeindrucken. Momentan schien er mir sowieso etwas zu angespannt zu sein. Oder war es normal so viel Kaffee zu trinken und dann noch eine Tonne Zucker hineinzuschütten? Naja, bei Sherlock konnte man anscheinend nicht mehr von normal sprechen.
Inzwischen hatte er mich jedoch dazu gebracht nachzudenken, ob ich wirklich keinen Jim kannte, der als erfolgreicher Verbrecher in London aktiv war. Hm, Jim...Hatte ich den Namen überhaupt schon mal im richtigen Zusammenhang gehört? Momentan fiel mir zwar auf, dass ich viele Jims kannte, aber keiner war ein so guter Verbrecher, dass sich sogar Sherlock Holmes mit ihm beschäftigen würde. Von tragischen Schicksalen mancher Arbeitnehmer hatte ich auch schon gehört. Aber hier gab es wiederum das Problem, dass ich ich dafür nicht mehr interessierte seitdem ich die Nebenbeschäftigung als Auftragsmörderin aufgegeben hatte und sicher nicht auf dem neusten Stand war. Wenn man selbstständig war, beschäftigte man sich zwangsläufig etwas weniger mit Gerüchten. Vielleicht war das ein Fehler. Sollte ich mich später mal wieder bei einigen Bekannten erkundigen?
Meine Überlegungen wurden jedoch durch einen attraktiven Mann gestört, der gerade in das Geschäft getreten war und sich nun zufällig an einem Tisch in der Nähe setzte. Fragen Sie mich nicht warum, aber ich war mir sicher, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Nach einer gewissen Zeit im Geschäft spürte man das einfach. Ab jetzt war ich in meinem Element. Es konnte sein, dass ich nicht die beste Lügnerin oder undurchschaubar war, aber bei Verbrechen oder besser gesagt Verbrechen kannte ich mich aus. Detektive fand ich zwar interessant, aber ich konnte nicht perfekt mit ihnen umgehen. Ab und zu machte ich Fehler, die mich verrieten oder war dazu gezwungen mit manchen unangenehmen Mitteln sicherzustellen, dass sie mich nie finden konnten. Alles was mit der zweifelhafteren Seite der Gesellschaft zu tun hatte, gelang mir erheblich besser. Deshalb merkte man mir nun wirklich nicht an, dass ich etwas ungewöhnliches entdeckt hatte und ich entspannte mich eher. Vielleicht klang das seltsam, aber wenn andere Verbrecher in der Nähe waren, die vielleicht als Sündenböcke dienen konnten, beruhigte mich das. Bei dem Mann war ich mir wie gesagt sicher, dass er auf der Seite des Verbrechens stand. Irgendwas an seine Blick verriet ihn. Selbst wenn ich im Vergleich zu anderen eher mittelmäßig im Deduzieren war, war das schon mal sicher für mich. Es war eigentlich schade, dass potentiell beruflich wichtige Kerle zusätzlich noch so attraktiv sein mussten. Besonders wenn ich schon mit anderen beschäftigt war. Aber Sherlock fand ich momentan einfach etwas interessanter. Schließlich hatte man nicht jeden Tag die Gelegenheit, einen berühmten Detektiv kennen zulernen. Nun musste ich einfach nur mehr aufpassen, was ich sagte und den Mann im Auge behalten. Leicht nachdenklich trank ich etwas von meinem Tee.

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Sherlock Holmes
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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Mi Nov 27, 2013 9:07 am

Sherlock warf einen geringfügigen Blick hinüber zu dem Mann, der sich gesetzt hatte.
Er war Schütze, ob nun beruflich oder nicht, da war sich Sherlock sicher.
Außerdem war er an der guten Dame ihm gegenüber interessiert, dafür schaute er einfach zu oft hinüber.
Sherlock schnaubte leise und richtete sich dann auf. Die Frage dieser nervigen Frau ließ er einfach im Raum stehen.
"Ich werde kurz um die Ecke verschwinden." sagte er, weil sich die drei Tassen nun echt bemerkbar machten.
Er ging auf die Tür zu, auf der in mittelgroßen Lettern das Wort Toilette abgebildet war- In zehn Sprachen. Jedoch hielt er neben der Dame noch einmal und beugte sich zu ihr hinunter.
"Falls sie Gesellschaft wollen..."murmelte Sherlock leise. "Würde der Mann uns nebenan sicher Interesse an einem Gespräch hegen."
Mit diesem abschließenden Wort ging er nicht eilig aber doch schneller als sonst auf die vorhin genannte Tür zu.
In der Kabine rief er John an, der ging aber nicht an sein Telefon; immerhin war er in einem Krankenhaus.

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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Do Nov 28, 2013 10:22 am

Als Sherlock aufstand war ich zwar etwas enttäuscht darüber, dass ich meine Antwort wohl nicht allzu bald bekommen würde, doch ich konnte mich jetzt wenigstens noch etwas mit diesem fremden Mann beschäftigen. Anders als den Detektiv hatte ich ihn wirklich noch nie gesehen. Ein Grund mehr um ihn kennen zulernen, denn ich mochte es nicht, wenn ich von Unbekannten verfolgt wurde. Mit Sherlock konnte ich mich vielleicht doch noch etwas später beschäftigen. In letzter Zeit gab es entweder zu viele oder zu wenige interessante Ereignisse. Ich konnte mich zwar nicht wirklich entscheiden, was davon zu traf, aber ich hoffte, dass meine restliche Zeit in London nicht langweilig werden würde.
Da der Mann andauernd zu mir herüber sah, hatte ich wenigstens schon seine Aufmerksamkeit. Leicht drehte mich zu ihm und lächelte charmant, während ich ihn herwinkte. Hoffentlich würde er auf meine unausgesprochene Einladung reagieren, denn ich war sicher nicht bereit durch das ganze Lokal zu schreien. Es wäre außerdem auch zu schade, wenn nicht.

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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Fr Nov 29, 2013 2:06 am

Matthew hätte wohl aus beruflichen Gründen fluchen müssen, aber stattdessen jubelte er. Wobei er sich auf seinen Kopf beschränkte.
"Na, Freund weg?" fragte er unwissend und setzte sich auf den Platz des anderen.
Vielleicht brauchte er gar nicht aufpassen, er konnte auch als einfacher Junggeselle durchgehen wenn Holmes zurückkam und ihn bei der Dame entdeckte.
Jim könnte böse sein, dass Matt sich zu dem Zielobjekt begab, aber er sollte es mal gechillt sehen; immerhin konnte Matt jetzt ungestört Informationen scheffeln.
Das war doch schon mal gut, und wenn der Boss was dagegen hatte, sollte er das einfach sagen. Da wäre es Matthew auch egal, wie laut Jim es brüllen würde;
immerhin hätte er Hinweise über Lamont, die er dann, wie ein Ass im Ärmel ausspielen konnte.
Hm... Lamont überlegte McConnor gerade. Italienisch?
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Laverna Lamont
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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Fr Nov 29, 2013 3:01 am

Als der attraktive Kerl zu meinem Tisch kam, freute ich mich tatsächlich. Man hatte nicht jeden Tag Zeit, um sich mit einem unbekannten Verfolger zu unterhalten, ohne dass dieser bemerkte, dass man ihn entdeckt hatte. Sein vermutlich zweifelhafter Beruf machte ihn nur noch interessanter. Hatte ich schon erwähnt, dass ich Verbrechen liebte?
"Ach, ohne Gesellschaft ist es so schrecklich langweilig und ich kann Ablenkung einfach nicht widerstehen. Was treibt so einen attraktiven Mann wie Sie in dieses Café?", antwortete ich charmant. Wenn ich schon die Chance hatte mit diesem Mann zu flirten, sollte ich sie auch nutzen. Außerdem waren Männer allgemein viel gesprächiger, solange ihr Ego sie blendete.

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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Fr Nov 29, 2013 3:32 am

Natürlich musste Matthew wachsam bleiben. Aber das hatte er schon aufgegen, als er auf Lamont zugekommen war.
Jetzt zählte nur sie. Und das nicht, weil sie Zielobjekt war.
"Ach... Ich sehe mich nur etwas um..." meinte er vieldeutig, stieß den Kaffeebecher des Vorgängers leicht weg und schaute dann wieder auf.
Natürlich nicht ohne den richtigen Ausdruck im Gesicht.
"Stellt sich natürlich die Frage, was so eine attraktive Frau in diesem Café sucht."
Matt sah gespielt gelangweilt dorthin, wo der andere Mann hingegangen war.
"Hat der gute Mann sie hierhergeführt?" Er malte Kreise mit dem Finger auf die Tischplatte und schaute dann auf. "Sind sie etwa verheiratet?"
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Laverna Lamont
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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Fr Nov 29, 2013 4:01 am

"Würde das denn einen Unterschied machen?"
Ehrlich gesagt wäre es für mich egal, wenn ich verheiratet wäre oder eine Beziehung hätte, aber in dieser Hinsicht war ich nicht gerade der treuste Mensch. Außerdem merkte ich sofort, dass dieser Kerl schon Erfahrung mit Frauen hatte.
"Aber um sie zu besuchen muss ich ihnen wohl sagen, dass ich mit diesem Mann sicher nicht verheiratet bin. Ich wollte mich hier einfach nur vor dem Regen verstecken, was auch eine gute Entscheidung war, wenn ich mich hier so umsehe."

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Matthew McConnor
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BeitragThema: Re: Starbuckscafé 'Trocadero'   Fr Nov 29, 2013 4:26 am

Matthew lehnte sich zurück und musterte die Frau kokett von oben bis unten.
Dann war ja gut... Sehr gut...
Natürlich wäre es Matt auch egal gewesen, hätte sie einen Mann gehabt. Das hatten schon einige vor ihr.
Aber es war einfach so, dass er seinen Plan einhalten musste. Seinen Masterplan, der ihm Erfolge in rauen Mengen versprach.
In einem Lächeln zog er einen Mundwinkel hoch und legte eine Hand auf die Rückenlehne.
Dann noch leicht zurückgelegt und die lässige Pose war perfekt. Aber was sollte man sagen? Sie war immer perfekt!
Anders würde Matthew es von sich auch nicht denken.
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Starbuckscafé 'Trocadero'
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